Einheimische Vipern und Ottern

 

 

Fotos von Vipern und Ottern in ihren Lebensräumen.

 

Unter allen Reptilien zählen diese giftigen Schlangen für mich zu den faszinierendsten Arten.

Aspisviper (Vipera a. aspis), Männchen aus dem Solothurner Jura
Aspisviper (Vipera a. aspis), Männchen aus dem Solothurner Jura

"Suchbilder" - Vipern und Ottern im Lebensraum

 

Auch nach Jahrzehnten auf der "Vipernpirsch" ist es jedes Mal von Neuem ein Erlebnis, wildlebende Vipern und Ottern in ihren vielfältigen Lebensräumen zu entdecken, zu beobachten und anschliessend, um viele Eindrücke reicher, so zu verlassen, wie man sie angetroffen hat. Das gilt selbstverständlich auch für die Lebensräume dieser faszinierenden Reptilien. Die folgenden Fotos zeigen gut getarnte Vipern und Ottern in ihrem Lebensraum.

Aspis- oder Juraviper (Vipera a. aspis)

 

Diese Unterart der Aspisviper ist in der Schweiz hauptsächlich im Jura anzutreffen, wo sie südexponierte, schütter bewachsene Hänge bewohnt.

Alpenviper (Vipera a. "atra")

 

Seit einigen Jahren wird diese Unterart wieder zur Nominatform Vipera a. aspis gezählt. Die Alpenviper unterscheidet sich jedoch von der Juraviper beträchtlich. Die Zeichnung ist generell kräftiger und in vielen Populationen trifft man auf Schwärzlinge. Unter diesen melanistischen Vipern gibt es komplett schwarz gefärbte Individuen, aber auch solche, bei denen je nach Lichteinfall noch die arttypische Rückenzeichnung zu sehen ist. Die Alpenviper bewohnt die westli-chen Alpen und die Südschweiz.

Rediviper oder italienische Viper (Vipera a. francisciredi)

 

Nur im Tessin (Sottoceneri) und in den Bündner Südtälern findet man in der Schweiz die prächtig gezeichnete Rediviper. Sie ähnelt der Juraviper, hat aber meistens eine lockerere Rückenzeichnung und fast immer weisse Oberlippenschilder.

Kreuzotter (Vipera b. berus)

 

Als zweite Vipernart bewohnt die Kreuzotter in der Schweiz wenige Stellen im westlichen Jura (Hochmoore) und die östlichen Alpen. In den Westalpen und im Tessin ist sie nur inselartig verbreitet. Im Gegensatz zur Aspisviper bevorzugt die Kreuzotter meist höher gelegene, kühlere und feuchtere Habitate.